00:00:00: Antenne Gott und die Welt, der Podcast.
00:00:03: Gehen wir in die Kirche?
00:00:05: Schauen wir in das Evangelienbuch Und holen wie uns Rat von Christus.
00:00:11: Das empfiehlt uns Franz von Assisi Der vor acht hundert Jahren gestorben ist Und dessen Gedenktag wir heute feiern.
00:00:19: Ich erinnere mich noch gut Als ich als Student Damals noch im alten Reichbauerkino Den Film über ihn gesehen habe Brother Sun.
00:00:35: Franz von Assisi sagte einmal zu einem Mitbruder, dass er mit ihm in die Stadt gehen solle umzupredigen.
00:00:42: Beim Heimweg meinte dieser aber wir haben doch gar nicht gepredigt darauf Franz predige das Evangelium zu jeder Zeit wenn nötig auch mit Worten.
00:00:53: wahrscheinlich brauchte er nicht viele Worte.
00:00:56: er hatte anderes Die Liebe zu den Armen, die Liebe zu seiner Kirche und zu seinen Brüdern.
00:01:02: Den glauben an Gott die Hoffnung auf Frieden!
00:01:05: Nicht zu vergessen – DIE LIBE ZU DEN TIERN!
00:01:09: Legenden erzählen von Vögeln, die ihm lauschten Und einem Wolf, den er mit Worten zähmte.
00:01:16: Für Franz waren Tiere keine Sache und keine Wesenzweiterklasse Sondern Mitgeschöpfe.
00:01:23: Nicht zufällig ist sein Gedenktag auch der Weltdierschutztag.
00:01:28: Der heilige Franziskus ist ein wahres Vorbild dafür, dass Mitgefühl nicht an der Speziesgrenze enden darf und wir Tieren achtsam begegnen müssen.
00:01:40: Bruno und Woody oder wie sie alle heißen mögen können davon ein Lied singen.
00:02:01: Jede Jahreszeit beschenkt uns auf eine ganz besondere Art – Der Herbst wieder Winter.
00:02:09: Ist es nicht so, dass wir wie ein Kind den lichten Frühling erwarten?
00:02:14: Das Herz weit offen!
00:02:16: Dass wir wie einen junger Vogel dem Sommer entgegenfliegen von der Liebe getragen.
00:02:22: Dass wir als Baum zärtlich den Herbst empfangen zum Loslassen bereit.
00:02:28: Dass Wir wie ein Stern den Winter kraftvoll erhell'n für das Leuchten
00:02:34: erschaffen.".
00:02:35: Ich frage mich immer, welche von den vier Jahreszeiten mir die Liebste ist.
00:02:40: Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt der Sommer.
00:02:43: aber nach diesem heurigen Sommer mit der fast unerträglichen Hitze – Mit dem ausgebliebenen Regen mit diesen vielen Waldbränden kann ich nur sagen Der Herbst ist mir die liebste Jahreszeit mit seinen milden Temperaturen, mit dem Schwammerl suchen.
00:03:02: Mit den Buschenschank besuchen!
00:03:04: Mit all seinen kulinarischen Genüssen wie dem frischen Sturm, den Kastanien der Breteljause und und und... Der Herbst will uns aber noch etwas sagen Lernen wir von der Milde seiner Sonne Denn die Welt wird nämlich immer kälter.
00:03:23: Deswegen werden Menschen von denen Milde und wer mir ausgeht, immer kostbarer.
00:03:41: Küchendisch liegt ein Apfel gelb-und rotpackig so richtig zum hineinbeißen.
00:03:48: Ich habe ihn heute beim Spaziergang gefunden und weil er so schön war nicht gleich verspeist.
00:03:54: nun erfüllt sein durfte den ganzen Raum.
00:03:57: ich nehme ihn in meine Hände bestaune noch einmal seine Farben fühle die glatte Schale schicke meine Gedanken in sein Inneres, wo die braunen Kerne schlummern, die ich in die Erde stecken könnte um einen neuen Apfelbaum wachsen zu lassen.
00:04:14: Und ich denke mir zugleich wie gleichgültig wir oft so eine köstliche Frucht verspeisen ohne mit all unseren Sehnen zu spüren welch großes Wunder uns in einem gewöhnlichen Apfel begegnet.
00:04:29: Sehen Sie?
00:04:30: Genau deswegen feiern wir ernte.
00:04:33: Dank!
00:04:34: Er fällt nicht zufällig in meine Lieblingsjahreszeit den Herbst.
00:04:38: Der Herbst ist die Zeit der Ernte, es ist die zeit die Früchte einzubringen und sich an dem zu freuen was uns die Natur geschenkt hat.
00:04:48: Trotz aller Technik und bei allen modernen Möglichkeiten die wir heute haben sind wie ein Teil von ihr und von ihr abhängig.
00:04:57: Das wurde uns heuer ganz besonders vor Augen geführt In diesem Sommer ohne Regen.
00:05:03: Die Natur zeigt uns den Rhythmus des Lebens.
00:05:06: Wachsen und aufblühen, aber auch wieder sterben und vergehen.
00:05:11: Sie zeigt uns aber auch vor dem Vergehen.
00:05:14: können wir ernten, können wir danken Gott der Natur und unserem Leben?
00:05:40: Der Herbst ist das schönste und farbigste Lächeln des Jahres.
00:05:44: Diese wunderbaren Zeilen bekam ich unlängst als WhatsApp Nachricht.
00:05:50: Das ist wirklich so.
00:05:51: Der Herbst inzwischen meine Lieblingsjahreszeit bedankt sich bei uns mit einem Geschenk der Farben.
00:05:59: Dichter haben ihn auch schon als einen der talentiertesten Maler bezeichnet, die er mit seinem Pinsel über die Lande fährt.
00:06:08: Eines Morgens riechst du den Herbst!
00:06:11: Es ist nicht kalt, es ist nicht windig, es hat sich eigentlich gar nichts verändert.
00:06:18: und doch alles schrieb schon Kurt Tucholsky.
00:06:22: Es hat sich alles geändert.
00:06:25: Die Natur, das Wetter Ich Da gibt es seine liebe Kindergeschichte in der von einer Maus erzählt wird Fredrik Der nicht wie die anderen Tiere Vorräte für den Winter sammelt sondern er sammlt Farben.
00:06:43: Und als dann der Winter kommt und wenn der Winter immer dunkler wird hat Fredrik Geschichten und Farben die er den anderen erzählen kann.
00:06:51: Und so wird es unter den Tieren auch im Winter hell und warm und bunt!
00:06:58: Ja, der Herbst färbt die Blätter der Bäume und Sträucher zu einem bunten Meer.
00:07:04: Sammeln auch wir sie ein in unserem Herzen viel später – ihr Theologe Walter Drexler.
00:07:12: Antenne Gott und Die Welt.