00:00:00: Antenne Gott und die Welt, der Podcast.
00:00:03: Grüß Gott!
00:00:05: Hi, hallo, dere oder servus?
00:00:08: Es gibt viele Formeln um einander zu begrüßen.
00:00:11: Begleitet wird dies oft auch von Gesten Sei es ein Händedruck Ein Handschlag Eine Umarmung Ein freundschaftliches Küsschen links und rechts Oder vielleicht mit einem schlichten Nicken Egal in welcher Form.
00:00:25: einander begrüßen signalisiert etwas.
00:00:28: Es ist ein Zeichen von Aufmerksamkeit für den Augenblick oder für ein Gegenüber und nicht selten auch der Beginn einer oberflächlichen, aber auch einer tiefgründigen Begegnung.
00:00:39: Welche Begegenungen haben meinen heutigen Tag geprägt?
00:00:42: Welche haben mich berührt?
00:00:44: Grüßen!
00:00:45: Eine erste unkomplizierte Form der Kontaktaufnahme – egal ob mit einem grüßtich, einem Hallo oder einem schlichten Zunicken.
00:01:08: Viele grüßen beim Einkaufen an der Kassa.
00:01:10: Man grüßt einander vielleicht beim Spazierengehen oder am Gartenzaun.
00:01:14: Sehr oft grüst man auf dem Berg, dafür weniger beim Flanieren durch die Fußgängerzone.
00:01:20: Habt ihr euch schon gefragt wieso es Kontexte gibt bei denen man einander eher grüsst als bei anderen?
00:01:27: Oftmals liegt es daran das Größende.
00:01:30: vielleicht etwas miteinander teilen, seien es Informationen Zeit oder wie vielleicht beim Weg in Richtung eines Berggipfels auch ein gemeinsames Interesse.
00:01:40: Grüßen ist in unterschiedlichen Kontexten vielleicht auch gleich bedeutend mit einem sich auf jemandem zu bewegen.
00:01:47: Wem gegenüber habe ich mich zuletzt geöffnet?
00:01:50: Sei es für einen Gruß oder für ein Gespräch, in welchen Kontext grüße ich wann nicht?
00:01:56: Vielleicht wäre es spannend das eigene Grußverhalten anzuschauen sei es beim Einkaufen gehen, beim Spaziergang durch die Nachbarschaft oder am Berg.
00:02:18: In der Bibel spielt das Grüßen eine wichtige Rolle.
00:02:21: So begegnete der Auferstandene Jesus seinen Freundinnen und Freunden im Lukas Evangelium zunächst mit einem Gruß.
00:02:28: Friede sei mit euch!
00:02:30: Auch in unserer Alltagssprache ist dieser theologische Hintergrund des Grüßens eingekährt, die so oft verwendete Grußformel Grüß Gott hat ihre Wurzeln in einem mittelhochdeutschen Vorläuferwort das mit Segnen übersetzbar ist aus dem lateinischen Beneditzere abgeleitet, heißt segnen nichts anderes als jemandem etwas Gutes zu sagen.
00:02:53: Gibt es eine Person der ich gerade jetzt gute Wünsche mitgeben möchte?
00:02:58: PS!
00:02:59: Grüß Gott ist nicht nur eine Grußformel sondern erscheint in der Steiermark und den Oberösterreich demnächst wieder in Magazinform.
00:03:07: Darin enthalten sind unterschiedliche zeitgemäße zu Themen rund um Glaube, Gesellschaft und Kirche.
00:03:16: Vielleicht blätterst du mal rein wenn du ein Exemplar auch in deinen Briefkasten entdecken solltest!
00:03:22: Und wenn nicht kannst Du auf grüßgott.at auch ein Abo abschließen – viel Freude damit!
00:03:48: Wir alle kennen wohl das Gefühl des Abschieds in unserem Leben.
00:03:52: Dabei begegnen uns unterschiedliche Facetten sei es der Abschied von etwas Liebgewonnem, einer Idee oder auch Menschen.
00:04:01: Oftmals ist ein Abschied nicht schnell abgetan, sondern wie etwa bei einem Trauerfall ein langwieriger Prozess.
00:04:08: Loszulassen ist dabei nicht einfach – aber notwendig um Neues entstehen zu lassen!
00:04:15: Wann habe ich zuletzt von etwas oder jemandem Abschied nehmen müssen?
00:04:19: Was braucht es für mich, um bei aller Trauer Neues zuzulassen?
00:04:24: Vielleicht braucht es bei aller Eigeninitiative in einem solchen Prozess auch manchmal die Hilfe von oben Ein Gedanke, der sich auch in einer noch immer beliebten Abschiedsformel zeigt.
00:04:36: Wenn wir mit einem Vierte jemanden verabschieden heißt das dass Gott sie oder ihn behüten soll!
00:04:43: In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein Vierte bis zum nächsten Mal.
00:04:48: Anton Tauschmann, Katholische Kirche Steiermark Antenne Gott und die Welt Der Podcast.